Aktuelles

Titel 90

Das Heft Nr. 90 ist erschienen.

Sie können gespannt sein. Der erste Artikel beschäftigt sich mit dem Rätsel, warum der Remonstrantenpastor Pont nach einer nur kurzen Tätigkeit in Friedrichstadt von 1908 bis 1913 die Stadt wieder verließ. Nach so vielen Jahrzehnten wurde es nun endlich gelöst.

Dr. Rüdiger Kelm sorgt mit seinem Artikel für eine weitere Überraschung. Hätten Sie gedacht, dass Friedrichstadt im späten 17. Jahrhundert zu einer bedeutenden Festung ausgebaut werden sollte. Die im Kriegsarchiv Schwedens aufbewahrten Pläne werden in unserem Heft abgebildet.

Der Schwerpunkt des Heftes liegt bei der Industriellenfamilie Stuhr, die so viel für Friedrichstadt geleistet hat.

 

Das Heft Nr. 89 ist im Herbst 2015 erschienen

Im Jahr 2015 feierte die Friedrichstädter Schützengilde von 1690 ihr 325­jähriges Jubiläum. Sie ist damit der älteste bestehende Verein unserer Stadt. Grund genug für uns, ihr ein ganzes Mitteilungsblatt zu widmen. Dabei liegt der Fokus auf der Geschichte dieses traditionsreichen Bundes, dessen Mit­glieder alle drei Jahre ein rauschendes Fest feiern und dessen erster Sat­zungs-Paragraph lautet, sich „auf anständige Weise zu vergnügen“. Dass die Gilde in alten Zeiten auch eine wichtige soziale Funktion hatte, zeigt ein Blick in die Satzung von 1825, die in diesem Heft erstmals veröffentlicht wird.
Eine Einordnung der Gilde in den historischen Kontext nimmt die Volks­kundlerin Prof. Dr. Silke Göttsch-Elten in ihrem Artikel über die Geschichte der Gilde vor, eine überarbeitete Fassung ihres Festvortrages während der Jubiläumsveranstaltung.
Zudem erläutert der 1. Ältermann der Gilde, Siegfried Schulze-Kölln, in ei­nem Interview die Aufgaben seines Amtes und wagt eine Zukunftsprognose für die Gilde.

 

Cover Heft 88

 

 

Das Heft Nr. 88 wurde in den ersten Märztagen 2015 an die Mitglieder der Gesellschaft für Friedrichstädter Stadtgeschichte verteilt.

Die Vorsitzende der Gesellschaft, Christiane Thomsen, schreibt in ihrem Vorwort:

Ein katholischer Lehrer, ein lutherischer Pastor und ein jüdischer Schlachter sind die drei Personen mit ihren Familien, deren Schicksal das neueste Heft der Gesellschaft für Friedrichstädter Stadtgeschichte beschreibt.
Alle drei waren eng mit Friedrichstadt verbunden, die beiden ersten verbrachten viele Jahre ihrer Berufstätigkeit hier, und der dritte wuchs in Friedrichstadt auf. Für die Lebensläufe des Lehrers Bernhard Möllenbrock und des Pastors Ernst Keck konnten wir auf die seltene Quelle der Autobiographie zurückgreifen, denn beide haben ihre Erinnerungen für die Nachkommen aufgezeichnet. Heike Norden hat die teilweise handschriftlichen Aufzeichnungen für uns lesbar gemacht. Der katholische Lehrer Möllenbrock und der lutherische Pastor Keck waren sehr unterschiedliche Charaktere. Der dadurch bedingte jeweils andere Blick auf Friedrichstadt und die Friedrichstädter macht die Lebenserinnerungen besonders lesenswert. Das Schicksal des Schlachters Michael Wolff und seiner Familie wurde von der Historikerin Dr. Frauke Dettmer erforscht. Die Familie Wolff wurde während der NS-Diktatur nahezu vollständig ausgelöscht.
In diesem Zusammenhang veröffentlichen wir zudem den sehr lesenswerten Beitrag von Dr. Bettina Goldberg über die Geschichte der jüdischen Gemeinde Friedrichstadt, dessen Schwerpunkt auf der Darstellung der Weimarer- und der NS-Zeit liegt.

 

 

 

 

 

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